Björk

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Über Björk

Björk Guðmundsdóttir, die weltweit unter ihrem Vornamen bekannt ist, ist eine isländische Sängerin, Musikproduzentin, Komponistin, Songwriterin und Schauspielerin. Ihre Musik wird von Pop, Electronic, Tip-Hop, Alternative, Jazz, Folk und Klassik inspiriert. Von Kindesbeinen an erhielt sie eine musikalische Ausbildung in Gesang, Klavier und Flöte. Nachdem einer ihrer Lehrer eine Gesangsaufnahme von I Love To Love von Tina Charles zu Radio One sendete, wurde ganz Island auf sie aufmerksam.

Später begann die Sängerin sich für Punk-Musik zu interessieren und gründete mit 14 Jahren die Gruppe Spit and Snot, der im Jahr 1979 die Fusionjazz-Band Exodus folgte. 1981 gründete sie mit einem Mitglied der Band Tappi Tíkarrass. Das erste Album Miranda wurde zwei Jahre später veröffentlicht. Weitere Bands wie die Gothic-Band KUKL (isländisch für “Hexerei”) folgten. Sie sang 1991 unter anderem ein Lied auf dem Island-Album der Neo-Folk Band Current 93. Seit 1992 ist die Musikerin solo unterwegs. Ihr Debüt-Album Debut veröffentlichte sie gemeinsam mit Nellee Hooper, der bereits Alben für Massive Attack produzierte. Ihr Album Post von 1995 stieg bis auf Platz 2 der britischen Charts. Sie arbeitete mit einer Vielzahl an Künstler*innen zusammen und schrieb neben ihrer eigenen Musik auch den Madonna Song Bedtime Story für das Album Bedtime Stories.

1997 veröffentlichte Björk das Album Homogenic, das Björks emotionale Seite und ihre Naturverbundenheit preisgibt. Im gleichen Jahr erreichte das Album Gold-Status in den USA. 2001 erschien das Album Vespertine, in das sie experimentelle Elemente wie Inuit-Chöre, Experimentalgruppen und Teile eines Kammerorchesters einfließen ließ. Sie sang außerdem bei den olympischen Sommenspielen in Athen im Jahr 2004 und releaste das Album Medúlla. Die Alben Volta (2007), Biophilia (2011), Vulnicura (2015) und Utopia (2017) folgten. Das Magazin Rolling Stone nahm sie in die Liste der 100 besten Sängerinnen und der 100 besten Songwriter aller Zeiten auf. Als Schauspielerin trat sie erstmalig im Film Juniper Tree im Jahr 1990 in Erscheinung.

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